GÄSTE 2013/ ROBERT PFEFFER

Kurzvita:

Robert Pfeffer hat bereits während seines Stu­di­ums der Thea­ter­wis­sen­schaf­ten/Kul­tu­rel­len Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Schwer­punkt Dra­ma­tur­gie sowie der So­zio­lo­gie und Ger­ma­nis­tik an der HU Ber­lin (M.A.) Prak­ti­ka u.a. beim „Klei­nen Fern­seh­spiel“, bei Script House, Sat.1 und Pho­enix Film absolviert und im Anschluss die Ar­beit als frei­er Lek­tor sowie bei di­ver­sen Thea­ter- und Kul­tur­pro­jek­ten begonnen. 2004 bis 2009 war er fest an­ge­stell­ter Lek­tor im Be­reich Fic­tion von RTL Te­le­vi­si­on (TV-Mo­vie, Stun­den­se­rie, Sit­com). Seit Ja­nu­ar 2010 in Kölnfreiberuflicher Lektor und Dramaturg sowie Re­dak­ti­ons­be­ra­ter für RTL.

Das dramaturgische Quartett - "Woyzeck"-Adaptionen im Vergleich

Das dramaturgische Quartett widmet sich dieses Mal dem Thema Adaption: Zwei Verfilmungen eines literarischen Klassikers werden einander gegenübergestellt. Passend zum 200sten Geburtstag Georg Büchners wagt die aktuelle „Woyzeck“-Verfilmung von Nuran David Callis mit Tom Schilling in der Hauptrolle einen Transfer der Handlung in die großstädtische Gegenwart im Berliner Wedding. 1979 hatte Werner Herzog das berühmte Theaterstück mit Klaus Kinski noch als historische Adaption auf die Leinwand gebracht und so einen eigenständigen filmischen Klassiker geschaffen. Welche Akzentsetzungen beider Werke überzeugen, welche Buchentscheidungen polarisieren und wie halten beide Filme es mit der „Werktreue“?

PODIUMSDISKUSSION

Raum 1, 17:45 - 19:00 Uhr

Moderation: Kyra Scheurer (Dramaturgin, VeDRA)
Gäste: Alexander Dydyna (Drehbuchautor)
  Ines Häufler (Dramaturgin, VeDRA)
  Robert Pfeffer (Dramaturg, VeDRA)
  Roland Zag (Dramaturg, VeDRA)