GÄSTE 2013/ VOLKER HEISE

Kurzvita:

1961 in Hoya, Niedersachsen geboren.
Studium der politischen Wissenschaften in Hannover und Berlin. Danach Redakteur und Reporter für verschiedene Radio- und Fernsehsender in Deutschland, vor allem für ORB und SFB (heute rbb)  
Seit Mitte der 90er Jahre Zusammenarbeit mit Thomas Kufus und der zero one film, Berlin. Entwicklung, dramaturgische Beratung und Texte für Kinodokumentarfilme sowie Dokumentarserien und Reportagen für Fernsehen. Seit 2008 Teilhaber der zero one film

Heise führte Regie bei der Living-History-Reihe „Schwarzwaldhaus 1902“ (4 x 45 min, ARD 2002), Adolf-Grimme-Preis 2002 und Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis
Es folgten
- die Konzeption der Kochserie „Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener“ (10 x 45min, jährlich seit 2007) für das Prime-Time-Programm von ARTE, deren erste Staffel Heise  als Regisseur verantwortete, alle anderen als Producer.
- Entwicklung und Umsetzung des dokumentarischen, multimedialen TV-Programms
„24h  Berlin – Ein Tag im Leben“ Als Ideengeber und künstlerischer Leiter verantwortlich für die Dreharbeiten und den Schnitt des 24-stündigen Fernsehprogramms, das am 5. September 2009 von ARTE und dem rbb sowie von mehreren europäischen Fernsehsendern und der Internetplattform www.theauteurs.com ausgestrahlt wurde. Robert Geisendörfer Preis, Deutscher Fernsehpreis und Bayerischer Fernsehpreis 2010
- 2010 - Regie: „Hilfe! Was essen wir?“  (Dokumentation 45 min, ARD)
- Seit 2010- Kolumnist bei der Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau
- 2013 – Idee und Konzeption der neunteiligen Fernsehserie „Zeit der Helden“ (für SWR und ARTE), sowie Entwicklung des begleitenden crossmedialen Internetprojektes,  Deutscher Fernsehpreis 2013, nominiert für Prix Europes 2013.

Volker Heise lebt und arbeitet in Berlin und in der Prignitz

Wie geht's weiter? Und vor allem wo? - Stoffentwicklung für transmediale Serien

Immer mehr Fernsehserien setzen auf das Internet, um das Zuschauer­engagement zu intensivieren und über Sendepausen hinweg lebendig zu halten. Wird sich daraus ein neuer Standard entwickeln? Und was bedeuten transmediale Erweiterungen für die klassische Seriendramaturgie und den Prozess der Stoffentwicklung? Serien-Spezialist Gunther Eschke und Transmedia-Experte Egbert van Wyngaarden diskutieren diese Fragen mit den Machern von »About Kate« (Ulmen TV, arte) und »Zeit der Helden« (zero one, SWR / arte).

CASE STUDY MIT PODIUMSDISKUSSION

Raum 3, 16:00 - 17:15 Uhr

Moderation:       Egbert van Wyngaarden (Dramaturg, VeDRA)
  Gunther Eschke (Dramaturg, Real Film Berlin)
Gäste: Volker Heise (zero one film GmbH)
  Amos (soma-labs UG)
  Janna Nandzik (Regisseurin, Autorin, "About Kate")