Gäste 2012/ Schütte, Oliver

Kurzvita:

Oliver Schütte studierte Film- und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Er arbeitet seit 1986 als Autor für Film und Fernsehen und seit 1990 als Dramaturg. Für sein erstes Drehbuch "Koan" erhielt er 1988 den Deutschen Drehbuchpreis. 1995 gründete er die Master School Drehbuch, die er bis Ende 2008 geleitet hat. Im Jahr 1995 beginnt auch seine umfangreiche Lehrtätigkeit im In- und Ausland. Heute arbeitet Oliver Schütte als Dramaturg für Produktionsfirmen und Autoren, als Dozent an internationalen Filmhochschulen und als Publizist und Drehbuchautor. Er ist Autor von „Die Kunst des Drehbuchlesens“ und „Schau mir in die Augen, Kleines“. Er ist Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie.

NEU IM PROGRAMM:

Die Faszination von US-Fernsehserien

In den letzten zehn Jahren sind Fernsehserien in Amerika zu der Königsdisziplin aufgestiegen. Schauspieler wie Glenn Close oder Dustin Hoffman und Regisseure wie Steven Spielberg oder Martin Scorcese, die im Kino groß geworden sind, drehen begeistert für den Bildschirm. Wie haben es die amerikanischen Filmemacher geschafft, das erfolgreiche aber bis dahin künstlerisch anspruchslose Format mit Leben und Kreativität zu füllen? Autoren und Produzenten haben neue Möglichkeiten genutzt und Mut bewiesen mit innovativen, manchmal kontroversen, aber immer plausiblen Geschichten und Figuren. Was können wir von dieser Entwicklung lernen? Der Vortrag untersucht die besonderen Qualitäten, die für diesen Erfolg notwendig sind. Oliver Schütte wird anhand von Filmausschnitte analysieren und anschaulich machen, wie die Geschichten und Figuren aufgebaut sind.

VORTRAG MIT FILMBEISPIELEN

14:15 - 15:30 Uhr

Moderation: Oliver Schütte (Dramaturg, Autor, Dozent)