Programm 2011 / Neue Dramaturgien II

Neue Dramaturgien II - Überlegungen zum Ensemble
Saal 3, 12.00 - 13.15 Uhr

 

GESPRÄCH

Im Jahr 2010 endete Neue Dramaturgien I mit einem Ausblick. Nach der Diskussion insbesondere von amerikanischen Dramaturgen wie Truby, Kitchen und Hutzler, rückte der Drehbuchautor André Georgi ein bislang kaum beachtetes Thema in den Mittelpunkt des Gesprächs: Die Wiederentdeckung und / oder Erforschung des Ensembles steht der Filmdramaturgie noch bevor.
In dramaturgischen Handbüchern finden sich einige Ansätze, die wie Vogler oder Hutzler Ensemble-Modelle aufstellen oder die Beziehungen zwischen den Figuren einordnen. Wie lassen sich diese Hinweise interpretieren und anwenden?
Komplexere Überlegungen, die auf die emotionale Wirkung und damit auf den Zuschauer zielen, wurden von Roland Zag in „The Human Factor“ erörtert. Inzwischen fördert André Georgi die Diskussion mit eigenen Überlegungen zu einer relationalen Dramaturgie. Er macht die Figuren-Konstellationen des klassischen Theaters – wie sie bei Euripides, Shakespeare und Ibsen zu finden sind – für Filmgeschichten nutzbar.    
Das Gespräch „Neue Dramaturgien II“ mit dem Drehbuchautor und Dramaturgie-Experte André Georgi knüpft dort an, wo das Vorgänger-Gespräch 2010 endete: Es erklärt, warum das Ensemble in Zukunft mehr im Mittelpunkt der Stoffentwicklung stehen sollte und vermutlich auch stehen wird. Es vermittelt einen Überblick zur Figurenkonstellation in den verschiedenen Ansätzen und Modellen der „Old School“ und der „New School“. Zudem wird André Georgi ausführlich seine eigenen Überlegungen zu einer relationalen Dramaturgie erläutern.    

 

GÄSTE:
André Georgi (Autor)

MODERATION:
Dr. Eva-Maria Fahmüller (Dramaturgin / Dozentin, Master School Drehbuch, VeDRA)

 

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